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Projekt
Durch
einen Wettbewerb der LIG Steiermark wurden Entwürfe zur Erweiterung
des Wohnbereiches der Landesberufsschule Fürstenfeld auf einem
durch einen alten Obstbaumbestand geprägtem Grundstück eingeholt.
Das vorgeschlagene Projekt wird durch einen schlichten zweigeschossigen
Baukörper für die Wohnbereiche gebildet, der auf einem transparenten
und transluzenten Sockel (Erschließung, Gemeinschaftszone) ruht.

© mfg
Dadurch wird die Sichtbeziehung zwischen Innenhof und Straßenzone
beibehalten, die Wohnzone vom öffentlichen Bereich abgehoben und
Baumbestand und Parkflächen zu einem großen Teil erhalten.
Die Anbindung an den Bestand erfolgt durch ein Brückenbauwerk, wodurch
zwischen Brücke und dem auch öffentlich genutzten Mehrzwecksaal
ein von außen zwar einsehbarer aber abgetrennter Hofbereich gebildet
wird.

© mfg
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© mfg
Intern
ist der Baukörper in drei vertikal organisierte Wohnbereiche gegliedert,
die eine Erschließung mit lediglich zwei Stiegenhäusern
und eine Trennung von Burschen- und Mädchenbereich ermöglichen.
Die Wohnbereiche sind zweigeschossig und intern im Bereich der hofseitigen
Gemeinschaftsbereiche erschlossen, was differenzierte Raumerlebnisse
ermöglicht. Die Arbeits- und Schlafzimmer sind als Garconnieren
mit getrenntem Zimmer pro Bewohner und Sanitär- und Wohnzone für
zwei Personen unter Wahrung der Privatsphäre der Schüler
geplant. Die Zimmer sind ostseitig orientiert, die Gemeinschaftsbereiche
erhalten Süd- und Westsonne und ermöglichen eine Nutzung
der solaren Einstrahlung zur Reduktion der Heizkosten.
Tragsystem
und Ostfassade des Hauptbaukörpers bestehen aus Stahlbeton (Schottenbauweise),
verkleidet mit einem Wärmedämmverbundsystem. Die Westfassade
wird aus großflächigen Verglasungen und einer Leichtbaufassade
aus Holz mit textiler Haut gebildet. Die Gemeinschaftszone im Erdgeschoß ist
isolierverglast, nur gering beheizt, sie stellt einen thermischen Pufferraum
dar und reduziert die Wärmeverluste.
Gemäß Vorprüfer des Wettbewerbes wurde der vorgegebene
Kostenrahmen eingehalten.
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